Jeju ist wirklich eine tolle Insel! Das Meer ist total schön und dafür, dass es Mitte Dezember war, war es noch richtig warm! 14°!

Wir sind mit dem Zug und der Fähre hingefahren, wofür wir fast den ganzen Montag gebraucht haben. Die Fähre war ein Erlebnis. Schon etwas klapperig und voll mit "ajummas". Es gab auch keine Stühle oder Sitze, sondern in der 2. Klasse haben wir einen eigenen Raum bekommen, wo aber nix weiter drin war ausser Teppichboden. Da legt oder setzt man sich dann in den 4 Stunden einfach hin.
In Jeju City angekommen wurden wir an einem abgelegenen Fähranleger rausgelassen und die paar Taxifahrer die da standen, haben uns entweder nicht verstan

den oder wollten uns nur zu einem bestimmten Motel fahren. Hab mich wie nach Thailand zurückversetzt gefühlt. Uns blieb nix anderes übrig, als zu dem Motel zu fahren und es hat sich als echt ganz gut herausgestellt. Alles noch total neu.
Wir wollten usn eigentlich auf Jeju ein Auto mieten, doch die Koreaner sind total doof und akzeptieren den europäischen Führerschein nicht :( Da waren wir ein bisschen aufgeschmissen.
Wir sind dann erstma, mit der AirportLimousine einmal quer über die Insel zu unserem luxuriösen Hyatt-Hotel gefahren. Dort haben wir uns dann die Umgebung angeschaut und das Hotel genossen. Schade, dass es nicht Sommer war, denn das Meer war wirklich einladend!
Am nächsten Ta

g haben wir dann eine Tagestour mitgemacht und sind mit einer Gruppe von Asiaten durch den Westen der Insel geku

rvt.
Wir haben eine Teeplantage angeschaut. Sah aus wie ganz viele ordentlich geschnittene Hecken nebeneinander. Das hatte ich gar nicht erwartet. Links seht ihr ein Foto davon. Und auch von den vielen Touribussen. Da gab es ne Menge von. Rechts ist ein Teebusch aus der Nähe.
Danach waren wir im Hallam Park. Da gab es Höhlen, die durch Lava und auch Kalkstein entstanden sind, eine Palmenallee (was auch immer daran besonders sein sollte, P

almen gibt es überall auf der Insel), einen Steingarten, Wassergarten, botanischen Garten und so weiter.

Der nächste Stop war an einem wundersch

önen Strand, der wohl sehr bekannt ist. Bei dem Anblick des Wassers fand ich es wirklich tragisch, dass man nicht einfach

reinspringen konnte!
Sehr interessante Steinformationen war die nächste Attraktion. Sie sahen total künstlich aus, sind aber natürlich so aus Lava entstanden. Leider habe

n wir die Erklärung unseres Tourguides nicht verstanden und auch nicht das Infoschild. War trotzdem beeindruckend :)
Danach waren wir noch an einem Tempel, dass das größte buddhistische Gebäude Asiens ist und wo auch heilendes Wasser

aus einer Quelle hervorsprudelt. Natürlich haben wir davon getrunken. Aber da alle dort ankommenden Touris den gleichen Becher benutzen, ist wohl das Wunder, dass man davon nicht krank wird ;) Ausserdem ist es das einzige buddhistische Gebäude Koreas mit Meerblick...

Der letzte Ort, den wir ansteuerten war ein berühmter Wasserfall, der einzige Koreas, der wohl direkt ins Meer fällt.
Die Nacht haben wir dann wieder in Jeju City verbracht und zwar in einem Zimmer, dessen möblierung bestimmt von einem Movie-Set entstammt, da alle Schubladen und Türen nicht echt waren. BEstimmt zu der

Disney-Version von Sissi (oder wie man das schreibt...)
Aber wir hatte sogar Internet in dem Zimmer und nen riesigen Fernseher... Und die Dusche sah ein Glück nicht so aus :)
Am letzten Tag sind wir dann noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem Krater gefahren und haben uns danach wieder auf die 9 stündige Odyssey nach Daejeon gemacht. Das war noch sehr abenteuerlich. Wir mussten uns einer Invasion von "ajummas" geschlagen geben, so dass wir aus unserem Raum geflüchtet sind und die ganze Zeit in so einer Bar gesessen haben. Dann kam die Fähre ne STunde später an, als überall geschrieben stand, so dass wir nur noch in letzter Minute unseren Zug erreicht haben, der auch der letzte für den ganzen Tag war. Wir waren aber nicht die einzigen und der Zug hat auch gewartet, aber das wussten wir ja vorher nicht :)
War auf jeden Fall ein abenteuerlicher Trip!