We survived Fraser Island...
Wir sind zurueck!!!
Weihnachten war wirklich ein Abenteuer. Das haben wir uns zwar schon vorher gedacht, aber dass wir manchmal Todesaengste ausstehen mussten haben wir nicht erwartet! Aber alles von vorne:
Wie ihr schon wisst waren wir mit vielen Englaendern unterwegs (die gut singen konnten und gemaess Vorurteil wirklich rot wie Lobster waren und sich gepellt haben) und das war die beste Gruppe die wir fuer dieses Abenteuer haben konnten!
Unser Fahrer Adam
hat das Beste aus dem Auto herausgeholt! Auch als aus dem Vierradantrieb ein Dreirad wurde ;-) Wir sind am ersten Tag bei Indian Heads (im Norden der Insel am A.... der Welt) ein paar Mal im Sand stecken geblieben und das hat das Auto nicht verkraftet. (Obwohl die Autos dafuer eigentlich gemacht sind...) Natuerlich war das genau 15 Minuten bevor wir NICHT MEHR auf dem Strand sein durften,
weil die Flut wieder einsetzte. Der Strand ist der einzige Weg um von dem Ort, wo es weder Telefon noch Zivilisation gab (die gab es eigentlich NIRGENDWO), wegzukommen!!!Zum Glueck gab es einen netten Familienvater der uns mindestens viermal mit einem Abschleppseil aus den Sandloechern gezogen hat! nach einer Stunde waren wir wieder auf festem Sand und weil die Flut uns noch etwas Zeit gelassen hat, haben wir es noch zu einer Stelle, wo man campen konnte und eine andere Gruppe war, geschafft. Die Gruppe war wichtig, weil zehn Leute nicht genug waren um den Wagen vom Wasser weg in den tiefen Sand zu schieben.
Den Schock haben wir an dem Abend mit mindestens 150 Bier begossen ;-) !!!
Die Gruppe war echt super, wir haben uns gut verstanden und viele neue Trinkspiele kennengelernt.
An dem Platz an dem wir waren, gab es weder Toiletten, noch Wasser, noch SCHATTEN! Einfach nur Sand!!! "The Germans"
haben die Gruppe dann aber vor dem sicheren Hitzetod bewahrt und haben eine Ueberdachung gebaut, unter der wir die 7 Stunden bis zur naechsten Ebbe ausharren konnten! Es gab unter den Englaendern Diskussionen ob es moeglich ist oder nicht, aber dank "german engineering" haette es sogar einen Sturm ueberlebt!Als die Ebbe endlich da war, haben wir es sogar geschafft unser Auto aus dem Sand zu schieben und sind zum naechsten annaehernd zivilisierten Ort gefahren. Da wir auf einer Sandinsel festsassen, hatten wir Zweifel ob wir es am naechsten Tag ueberhaupt zur Faehre schaffen koennten. Wenn man die verpasst muss man die naechsten Tage auch bleiben, da die Faehren immer ausgebucht sind. Kostenpunkt: 100$ pro Stunde!!!
Es gab natuerlich eine tolle EMERGENCY-Line, aber da es Christmasday war, waren alle scheinbar mehr mit feiern beschaeftigt und haben keinen Anruf angenommen. Kein Wunder dass wir total angepisst waren!
In der "Zivilisation" wurde uns von verschiedenen Leuten versichert, dass wir es auch mit unserer Schrottkarre schaffen koennen, und Adam hat es am naechsten Tag dann auch gemeistert! Haetten wir ihn nicht gehabt waeren wir schon bei Indian Heads vom Meer weggespuelt worden!
Vergesst nicht, dass Strassen auf Fraser Island keine Strassen sind, sondern dass man immer durch einen Wald mit Sandboden fahren musste!!!
Das war auch nur die Kurzversion, es sind auch noch 1000 andere erzaehlenswerte Sachen passiert, aber das wuerde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Von dem Kerl in der Unterhose mit der Harpune in der Hand, der nach unserer Rueckkehr im Hostel voellig besoffen auf uns wartete, berichten wir dann beim naechsten Mal.

Das A-Team (das fast vollstaendig auch unsere Segeltour mitmacht!!!)










