Donnerstag, November 13, 2008

Gjeongju Teil I

Die letzten drei Tage war ich in Gjeongju. Eine der schönsten Städte in Korea, die auch als Open Air Museum bezeichnet wurde.
Ich habe in einem tollen kleinen Hostel geschlafen, das typisch koreanisch war. Also in einer kleinen Hütte auf dem Boden schlafen und wenn man die Tür aufmacht, fällt man gleich in den Innenhof! War total toll!

Am ersten Tag bin ich leider abends erst angekommen, weil ich in Daejeon, einer Stadt mit über einer Millionen Einwohner ungefähr 2 Stunden gebraucht habe eine Bank bzw. einen Automaten zu finden, der internationale Visakarten akzeptiert. Ist wohl nicht so einfach hier. Ein Glück habe ich es nicht im kleinen Gjeongju probiert.

Am Mittwoch bin ich dann zu einem der schönsten Tempel Koreas gefahren. Es war wirklich ein tolles Anwesen mit vielen kleinen verschiedenen Gebäuden. Nur wenn ihr die Fotos anguckt, dann fällt vielleicht auf, dass die Tempel sich hier in Korea sehr ähneln...
Nur war dieser Tempel, er heißt Bulguksa, seeeehr beliebt. Bussladungen von Schulklassen sind hier angekarrt wurden, die sich mehr für mich Nicht-Asiaten, als für den tempel interessiert haben. Wie oft ich an dem Tag "Hello" "How are you" "I am from Germany" und " I am XX years old" (Das XX wurde je nach Lust und Laune ausgefüllt) kann ich gar nicht sagen. Am Ende war ich echt nur genervt davon! Ich habe versucht die Menschenmassen auf Fotos festzuhalten, aber leider hat es nicht so geklappt!

Der Temepl war aber trotzdem wunderschön. Danach bin ich dann zur Grotte aufgebrochen, wo man einen Buddha bestaunen kann. Leider habe ich die 3 Kilometer, die man Berg hoch laufen musste überschätzt. Bzw. den Berg, denn der war echt steil. Ich bin zwischendurch fast eingegangen und hab mich die ganze Zeit über meine Blödheit geärgert. Doch als ich oben angekommen bin, war ich stolz auf mich, dass ich nicht den doofen Touribus genommen habe und extra für mich wurde dann der Gong geschlagen. Denn ich bin um Punkt 12Uhr da gewesen. Es war schon ein erlebnis, denn man dabei zuzuschauen, wie er sich bemüht hat, den Gong zu schlagen, so dass es im ganzen Tal gehört wird...
Der Buddha war dann eher enttäuschend. Fotos durfte man auch nicht machen. Also bin ich wieder den Weg zurückgelaufen. Ging auf jeden Fall schneller :-)